Fachbegriffe und Abkürzungen

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Version vom 28. September 2018, 13:16 Uhr von Phil Jones (Diskussion | Beiträge)

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Im AG-Spiel existiert eine Vielzahl an Abkürzungen und Fachbegriffen. Die folgende Auflistung erklärt die wichtigsten:


Inhaltsverzeichnis: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


A

  • AGSX: Der AG-Spiel Leitindex. Der AGSX ist ein Index aus den 20 wachstumsstärksten AGs im Spiel und mit dem DAX der deutschen Börse vergleichbar.
  • AGSX-Punkte: Basis für AGSX und Highscores
  • Aktie: Wertpapier, das an einer Wertpapierbörse gehandelt wird .
  • Anleihen: Verzinste Geldanlage
  • Aktiengesellschaft (AG): Unternehmensrechtsform, bei der die Gesellschafter ihre Anteile in Form von Aktien halten. Das Grundkapital der AG wird zu gleichen Teilen auf die ausgegebenen Aktien des Unternehmens aufgeteilt.
  • Aktionär: Inhaber von Aktien einer Aktiengesellschaft
  • Arbitrage: Ausnutzen von Preis- oder Zinsunterschieden für vergleichbare Güter auf einem oder unterschiedlichen Märkten. In der Realität lässt sich Arbitrage am ehesten auf unterschiedlichen regionalen Märkten, z.B. für Edelmetalle oder Rohstoffe, erzielen. Hier im AG-Spiel beschränkt sich dies in der Regel auf die gewinnbringende Ausnutzung von Brief- und Geldkursdifferenzen einer Aktie.

B

  • Bargeld: Verfügbares Geld (auch unerfüllte Buy- oder Kauforder)
  • Briefkurs: niedrigster Preis bzw. Kurs, zu dem Verkäufer einer Aktie bereit sind, diese zu verkaufen.
  • Börse: Handelsort von Wertpapieren.
  • Börsenwert: Wert einer AG an der Börse. Wird gebildet durch: Aktueller Kurs * Anzahl der Aktien.
  • Buchwert (BW): Momentanwert der AG, in der Regel sehr schwankungsanfällig. Summe aus Depotwert und Bargeld.
  • Buy: Kaufen von Aktien.
  • Buyorder: Kaufauftrag für Aktien.


C

  • Call: Kaufoption, Käufer rechnet bei Zertifikaten mit steigendem Kurs
  • CGK: Corporate Governance Kodex, Zusammenschluss von Spielern, die sich auf die Einhaltung grundlegender Regeln guter Unternehmensführung verpflichtet haben.
  • Charts: grafische Darstellung von Werten des AG-Spiels
  • Chronik: Dokumentation wichtiger Ereignisse einer AG (Namensänderung, Kapitalerhöhung, Übernahme, Liquidation)


D

  • Depot: Ort an dem Aktien verwahrt werden
  • Depotwert: Summe der Werte nach Kurs der Aktien, den Zertifikatspositionen und Anleihen
  • Diversifikation: Verteilung einer Investition auf verschiedene Anlageklassen bzw. verschiedene Wertpapiere
  • Dividende: Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft


E

  • Eigenkapitalanteil: Der Eigenkapitalanteil setzt das Eigenkapital ins Verhältnis zum Depotgesamtwert einer AG. Sie dient zur Beurteilung der Kapitalkraft und Stabilität eines Unternehmens. Je höher der Eigenkapitalanteil, desto geringer die Abhängigkeit zur Systembank und den Schwankungen am Zinsmarkt.

F

G

  • Geldkurs: Preis bzw. Kurs, zu dem Käufer bereit sind, Aktien zu kaufen.
  • Grundkapital: Startkapital zur Gründung einer AG, im AG-Spiel beträgt dieses stets 1 Mio. €. Es setzt sich zusammen aus: Anzahl der ausgegebenen Aktien * Ausgabekurs der Aktien (Stückpreis der Aktien).

H


I

  • i.L.: Abk. für in Liquidation, AG wird aufgelöst.
  • Index: Vereinigung von bis zu zehn AGs zu einem Interessenverband. Ein Index sammelt Punkte für den Highscore.
  • Indizes: oder Indices, Plural von Index.

J

  • -


K

  • KE: Abkürzung für Kapitalerhöhung.
  • KH: Abkürzung für Kapitalherabsetzung.
  • Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA): Unternehmensrechtsform, bei der wie bei der AG das Grundkapital auf die Aktionäre verteilt wird. Im Gegensatz zur AG hat eine KGaA keinen Vorstand, sondern persönlich haftende Gesellschafter (Komplementäre). Die KGaA ist eine Mischform aus Aktien- und Kommanditgesellschaft.
  • Kurs: Der Kurs gibt in der Regel an, zu welchem Preis der letzte Handel stattgefunden hat. (Ausnahmen kann es bei hohen Geld- oder niedrigen Briefkursen geben)
  • Kurs-FP-Differenz (KFD): Kennzahl für die Überbewertung einer AG
  • Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Kennzahl zur Bewertung einer Aktie

L

  • Leverage: Bezeichnung für die Hebelwirkung bei Kapital- oder Kostenstrukturen bzw. Derivaten. Im Kern geht es um die Auswirkung einer kleinen Änderung der einen Variable (z.B. Zinssatz) auf eine oder mehrere andere Variablen (z.B. Kosten). Hier im AG-Spiel kann von Leverage in dem Sinne gesprochen werden, wenn eine AG eine große Position an Aktien aufgebaut hat und kleine Kursbewegungen der Aktie große Auswirkungen auf den Depot- bzw. Buchwert der AG haben. Das Leverage-Risiko entsteht bei AGs, die ihr Depot nicht ausreichend diversifizieren oder bei sehr großen AGs, die den Leverage-Effekt nutzen, um ihre Rendite aufrecht zu erhalten.
  • Limit: Maximaler (bei Kauforders) bzw. minimaler Preis (bei Verkaufsorders) zu dem eure Order ausgeführt werden soll
  • Livetrading (Abk. L): Sofortige Orderausführung für diese AG
  • Longholds: Aktienpakete mit meist größeren Wertmengen, die für einen langen Zeitraum unverändert oder auch variierend im Depot gehalten werden. Hierbei ist der kurzfristige Gewinn sekundär, im Vordergrund steht eine konstante und langfristig ausgerichtete Wertsteigerung. Longholds werden meist nur mit Aktien von AGs gehalten, die am Markt etabliert sind und bereits langfristige Wertsteigerungen vorweisen können.
  • l. H.k.: Letzter Handelskurs

M

  • -


N

  • n.a. bzw. n/a: engl.: not available, zu Deutsch: nicht verfügbar. Bedeutet z.B. bei den Brief- oder Geldkursen, dass momentan niemand eine Buy- bzw. Sell-Order für die Aktie aufgegeben hat und somit kein entsprechender Kurs angegeben werden kann.


O

  • Order: Auftrag zum Kauf Buyorder- oder Verkauf Sellorder von Aktien. Im weiteren Sinne auch das Zeichnen von Anleihen oder der Kauf von Zertifikaten.
  • Orderbuch: Liste aller derzeit vorliegenden Order zu einem Wertpapier.
  • Orderübersicht: Übersicht über die offenen Order der eigenen AG
  • Orderregel (Abk. OR): Automatisierte Erstellung von Ordern anhand einstellbarer Kriterien.

P

  • Put: Verkaufsoption. Käufer rechnet bei einem Zertifikat mit sinkendem Verlauf des AGSX.
  • Premium (Abk. P): Kurzbezeichnung für den Premiumaccount.
  • Punkte: siehe AGSX-Punkte

Q

  • -


R

  • Regeln: Regelwerk des AG-Spiels.
  • risikoaffiner Anleger: Hohe Risikobereitschaft für Ausnutzung höherer Gewinnchancen.
  • risikoaverser Anleger: Niedrige Risikobereitschaft und Vorzug von Sicherheit gegenüber höheren Gewinnaussichten.


S

  • Sell: Verkaufen von Aktien.
  • Sellorder: Verkaufsauftrag für Aktien.
  • Spread: Spanne zwischen Geld- und Briefkurs.
  • Substanzwert (SW): Kennzahl zur Bewertung eines Unternehmens

T

  • TTOC: Total Turn Over Capital, Kennziffer, die den mobilisierbaren Wert eines Unternehmens symbolisieren soll.

U


V

  • Volatilität: Fachausdruck für die Schwankung eines Aktienkurses, Buchwerts oder anderer Werte. Je stärker und häufiger der Wert im Zeitverlauf schwankt, desto höher ist die Volatilität.


W

  • Wertpapier: Urkunde, die bestimmte Rechte, etwa die Miteigentümerschaft an einem Unternehmen, verbrieft.
  • WKN: Wertpapierkennnummer, identifiziert eine Aktie eindeutig.


X

  • -


Y

  • -


Z

  • Zerti: Abkürzung für Zertifikat.
  • Zertifikate : Bestandteil des Zertifikatehandels. Der Kauf eines Zertifikates ist eine Wette über den Verlauf des Durchschnittswertes des AGSX.